Die Tage-Steine, selbst sie sind von Wasser
Ariane Mueller & Martin Ebner
31.5 – 21.6.2026
In der Ausstellung ist alles bewegt, von einer Unruhe getrieben, eine innere wie äußere, gefasst im Bild der Unmöglichkeit des Ankommens, wie das in Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ im alle Lieder durchziehenden Rieseln des Bachs angelegt ist.
Den Grundton macht die Musik von Martin Ebner, die er aus dem Geräusch, seiner Modulation und der dem gegenüber stehenden Stille entwickelt hat. Darin schweben die Steine von Ariane Mueller, in einer unklaren Bewegung, festgehalten in einem Moment, aus dem die Malerei ja immer schon eine Richtung entwickeln musste. Die Steine selbst stehen entlang verschiedener Texte des Surrealismus für Objekte, die nicht bereits eine Bedeutung haben, also nicht an sich symbolisierbar sind. In dieser Hinsicht stehen sie für das Reale.
Stabilisiert wird diese unklare Bewegung durch den Raum, dem durch die Welle eine Sanftheit hinzugefügt wird und durch die ruhige Drehbewegung der Scheiben. Hier wird die unklare Suchbewegung in eine Schwingung gebracht, wie das Wasser, das in der Mühle zu einer rhythmisierenden Kraft wird.
Dies sind minimalistische Eingriffe, die der gebannten Energie der Steine gegenüberstehen. So pausiert zum einen etwas, das sich dennoch weiter bewegt und so entsteht wiederum eine Bewegung, die durch die Musik voran getrieben wird.
Im hinteren Raum herrscht eine andere Zeit. Es ist sozusagen das Untergeschoss, der Brunnen, in dem die Kröte wohnt und zum Bach strebt.
Die Tage-Steine, selbst sie sind von Wasser
Ariane Mueller & Martin Ebner
31.5 – 21.6.2026
In der Ausstellung ist alles bewegt, von einer Unruhe getrieben, eine innere wie äußere, gefasst im Bild der Unmöglichkeit des Ankommens, wie das in Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ im alle Lieder durchziehenden Rieseln des Bachs angelegt ist.
Den Grundton macht die Musik von Martin Ebner, die er aus dem Geräusch, seiner Modulation und der dem gegenüber stehenden Stille entwickelt hat. Darin schweben die Steine von Ariane Mueller, in einer unklaren Bewegung, festgehalten in einem Moment, aus dem die Malerei ja immer schon eine Richtung entwickeln musste. Die Steine selbst stehen entlang verschiedener Texte des Surrealismus für Objekte, die nicht bereits eine Bedeutung haben, also nicht an sich symbolisierbar sind. In dieser Hinsicht stehen sie für das Reale.
Stabilisiert wird diese unklare Bewegung durch den Raum, dem durch die Welle eine Sanftheit hinzugefügt wird und durch die ruhige Drehbewegung der Scheiben. Hier wird die unklare Suchbewegung in eine Schwingung gebracht, wie das Wasser, das in der Mühle zu einer rhythmisierenden Kraft wird.
Dies sind minimalistische Eingriffe, die der gebannten Energie der Steine gegenüberstehen. So pausiert zum einen etwas, das sich dennoch weiter bewegt und so entsteht wiederum eine Bewegung, die durch die Musik voran getrieben wird.
Im hinteren Raum herrscht eine andere Zeit. Es ist sozusagen das Untergeschoss, der Brunnen, in dem die Kröte wohnt und zum Bach strebt.